Urlaub auf Rügen
Die ganze Familie inklusive Oma und Opa zog es vor genau zwei Wochen nach Rügen. Abgesehen von der ein oder anderen Sehenswürdigkeit ist diese Insel vor allem für die sie umgebende Ostsee bekannt.

Soweit so gut. Studentenmama ist eine absolute Wasserratte, Studentenpapa hingegen ... nun ja Studentenpapa und Wasser befinden sich im kalten Krieg. Die heimische Badewanne ausgenommen. Somit war meine größte und einzigste Sorge, dass Sohnemann nicht ins Meer möchte. Diese wurde kurz nach der Ankunft durch die Gefahr des Ertrinkens in knöcheltiefen Wasser ersetzt als 82cm Kind zielsicher auf die Ostsee zusteuerten.

Abgesehen von uns und ein paar anderen Deppen die keinen Badeshop gefunden hatten waren die meisten Eltern gelassen, denn ihre Kinder waren in Schwimmflügel, Schwimmgürtel, Schwimmgürtelbadeanzüge und Kinderschlauchbote mit Beinöffnung gehüllt. Unser Kind hingegen hatte nicht mal ein Badehose.

Wärend selbiges wie Gott ihn schuf den Salzgehalt des Wassers überprüfte griff Studentenmama beherzt ein und analysierte derweil die besten Schwimmhilfen für Nichtschwimmer.

Am Ende wurde es gar keine, denn so die Argumentationslinie, Schwimmhilfen sind für Kinder die nicht gut schwimmen können oder aber grade Schwimmen lernen. Macht Sinn, darum heißen die ja auch so und wer will schon den ganzen Tag mit Rettungsweste am Strand sitzen?